Dürener Marktplatz - neugestalteter Treffpunkt im Herzen der Stadt

Düren, den 11.06.2018

Düren. „Samstags auf den Markt zu gehen, ist Kult in Düren“, sagte Bürgermeister Paul Larue bei der offiziellen Eröffnung des Marktplatzes, der im Rahmen des Masterplans Innenstadt als zentraler Ort der Dürener Innenstadt von Grund auf saniert wurde. „Seit mehr 700 Jahre ist der Markt im Herzen der Stadt Handelsplatz und Treffpunkt für Menschen aus der ganzen Region!“

Paul Zündorf, Technischer Beigeordneter der Stadt Düren, Marktbeschicker, Bürgermeister Paul Larue, City-Manager Michael Linn und Heiner Wingels, Leiter des Amtes für Tiefbau und Grünflächen eröffneten den neugestalteten Marktplatz. Foto: Stadt Düren

Paul Zündorf, Technischer Beigeordneter der Stadt Düren, Marktbeschicker, Bürgermeister Paul Larue, City-Manager Michael Linn und Heiner Wingels, Leiter des Amtes für Tiefbau und Grünflächen eröffneten den neugestalteten Marktplatz. Foto: Stadt Düren

Der Markt, der letztmalig vor einem Vierteljahrhundert erneuert wurde, gehört als wichtiger Punkt zum Masterplan-Programm, dessen Aufgabe es ist, die Innenstadt mit mehr Leben und Attraktivität zu erfüllen, erläuterte Paul Zündorf, Technischer Beigeordneter der Stadt Düren,. Das umfasse sowohl den Einzelhandel als auch die Bereiche Wohnen, Arbeiten, Bildung und Kultur. „Mit der Sanierung von Kölnstraße und Marktplatzes ist es gelungen, zwei Herzstücke der Stadt zu beleben.“, unterstrich Paul Zündorf „Es geht mit der Stadt wieder aufwärts, weil es hier einen kooperativen Dialog gibt und alle an einem Strang ziehen. Diese konstruktive Haltung ist das Zauberwort für eine gute Entwicklung!“
Auch Bürgermeister Paul Larue und Heiner Wingels, Leiter des Amtes für Tiefbau und Grünflächen der Stadt Düren, dankten allen Beteiligten für die Kooperationsbereitschaft, Geduld und Kreativität, mit der Geschäftsleute, Gastronomen und Marktbeschicker die Bauzeit seit Ende April 2017 überbrückt haben.
Die sorgfältige Planung des Marktplatzes sei erfolgreich umgesetzt worden unter Berücksichtigung sehr vieler Details, betonte Heiner Wingels und zählte einige der Maßnahmen auf: Die Neuordnung der Marktstände mit freien Gassen ohne Kabel, für die unterirdische Kabelschächte angelegt wurde. 300 000 Euro der Kosten für die Marktsanierung, die sich insgesamt auf  2,17 Millionen Euro brutto belaufen, sind hier investiert worden. 80% der zuschussfähigen Gesamtkosten werden von der Bezirksregierung im Rahmen der Umsetzung des Masterplans getragen.
Ferner wurde die Fläche für die Außengastronomie von ca. 160 Quadratmetern auf ca. 240 Quadratmeter ausgeweitet. Stehtische und Sitzgelegenheiten sorgen auch außerhalb der Gastronomie für Aufenthaltsqualität auf dem Marktplatz, der durch das gleiche Betonsteinpflaster wie in der Kölnstraße optisch und funktional an diese angebunden wird. Für Blinde und Sehbehinderte sorgen zweireihige Kleinpflastersteine verbunden mit einem Blindentastband für  eine sichere Wegführung, zumal eigens dafür neu entwickelte Rippenplatten auch die direkte Verbindung Kölnstraße - Bürgerbüro quer über den Markt ertastbar machen. 23 neu gepflanzte Bäume, die „Düren Leuchte“ und kleine Spielpunkte für die Kinder runden das einladende Flair ab, auf das die Marienstatue in Richtung Annakirche herabsieht.
Unter der Erde wurden die Hausschlussleitungen und der städtische Regenwasserkanal erneuert. Vorhandene Hydranten und sieben Abwasseranschlüsse für Großveranstaltungen machen aus dem Markt auch einen ertüchtigten Platz für Events.
Die Markteröffnung war da ein gutes Beispiel: Ein Kinderzirkus lud die jüngsten Marktbesucher zum Mitmachen ein. Ein Posaunenensemble der Musikschule Düren spielte unter Leitung von Renold Quade „What a wonderful world“ neben dem Bürgerbüro unter einer „Düren Leuchte“. Ein paar Schritte weiter saß eine Gruppe Frauen vor einem Wollgeschäft und zeigte, wie man „Helden“ häkelt. „Los Masis“, eine bolivianische Musikgruppe aus der langjährigen Partnergemeinde von St. Anna, spielte auf der kleinen Bühne zwischen Kölnstraße und Marktplatz. Überall ertönte im Rahmen der Jazztage Musik, zu deren Klängen sich die Marktbesucher rhythmisch durch die neuen Marktgassen bewegten.

 

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